Das war Donnerstag – offizieller Gemeindetag Langnau/Schangnau
Donnerstag Fronleichnam
... und damit Feiertag im Luzernischen. Traditionellerweise kommen an diesem Tag unsere Nachbarn aus dem Entlebuch ins Bernbiet und damit auch nach Langnau an die OGA. Um die erwartete Gästeschar zügig empfangen zu können, waren – neben der auf 11.00 Uhr vorgezogenen Öffnungszeit – auch die personellen Kassenreserven aufgeboten worden. Aber der Andrang blieb im weitgehend normalen Rahmen – nicht zuletzt ganz im Sinne der Aussteller, die sich entsprechend Zeit für die Besucher nehmen konnten. Wie im richtigen Leben ausserhalb der OGA-Mauern: entscheidend ist der Gewinn, nicht der Umsatz. Das Dorf Langnau war übrigens voll und alle Parkplätze belegt. Womit widerlegt wäre, dass die OGA Langnau in ein Nachwächterdorf verwandelt. In Anlehnung an den guten alten Touristikslogans könnte man somit sagen: „rase durch Langnau, raste an der OGA!“.
Exportschlager: Jedes Dorf hat so seine Exportschlager. Langnau hat Schmelzkäse, Micheli Schüpbach und Eishockey, Schangnau Büffelmozzarella, Beat Feuz und skifahren. Beat Feuz, der sympathische dreifache Junioren-Skiweltmeister war heute Gast an der OGA, gab der Miss Information auf dem DORFPLATZ ein Interview und verteilte dann Autogramme.
Er stand dabei in direkter Besucher-Konkurrenz mit dem bereits einmal erwähnten Polizeimotorrad, das heute Morgen an den Polizeistand am Dorfplatz gefahen wurde. Dabei sollten sich die beiden doch vertragen: bergab gewinnt garantiert Beat Feuz, bergauf das Motorrad.
Telefon 1: Eingesperrt in ihr Kassenhäuschen, erfüllen tagtäglich zwei bis drei Kassiererinnen oder Kassierer ihre Pflicht. Abwechslung ist – mal abgesehen von den unterschiedlichsten Gegenüber – rar. Heute gab es endlich eine Ausnahme, als das Telefon läutete: „Grüessech, wir hätten gerne zwei Pizza Marguerita und eine Quattro Stazione!“ Antwort: „Hier ist die Kasse der OGA“. „Nein, keine OGA-Pizza, eine Quattro Stazione!!“. Das Rätsel löste sich dann schnell, aber der so angestachelte Hunger auf eine Pizza blieb!
Telefon 2: Topfavorit Nr. 1 bei den Verlustgegenstände sind Natels. Die Suchenden – meist Kinder – müssen jeweils am Infostand oder im OGA-Büro ihre Natelnummer angeben. Pipst, beatet oder kikerikit es aus der Schachtel, heisst es „Treffer“ und die Schachtel hat ein Natel weniger. Merke: Gehst du benatelt an die OGA, dann lerne vorgängig deine Nummer auswendig!
Telefon 3: Die im gestrigen Bulletin erwähnte „Telefon“stange sei keine Telefonstange, sondern eine Stromstange, wurde der Schreibende freundlich belehrt. Man sehe das an den versetzten Glöggli! Das hat man davon, wenn man über Affen kalauert, statt selber hochzuklettern und nachzusehen!
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