OGA 2014 vom 14. Juni bis 22. Juni 2014 auf dem Areal Ilfishalle Langnau

Die OGA ist (wieder) angekommen

Vier Jahre, eine stark veränderte Umgebung, verschwundene Parkplätze in der direkten Umgebung und eine grosse Zahl veränderter Vorschriften auf allen Ebenen später ist die OGA wieder angekommen. Traditionelles – wie das qualitativ hochstehende Angebot von Gewerbe und Dienstleistung aus dem oberen Emmental, die Präsentationen der Lernenden und Betreuenden im Bildungszelt und die Seniorennachmittage – behauptete seinen berechtigten Stellenwert. Und die Neuerungen – so zum Beispiel die Muttertierschau in der Tierhalle, die grösste je an einer OGA gestaltete Sonderschau Lebensweg Emmental oder der sympathische Gast Rumänien – fanden grosses, staunendes Interesse oder gar echte Begeisterung.


Zufriedene Ausstellerinnen und Aussteller ...
Für die Ausstellenden in der Ilfishalle selber war es business as usual – Eisfläche und Einteilung der Stände waren ja unverändert. Dementsprechend hoch war auch die Zufriedenheit. Angenehme bis kühle Temperaturen dank bzw. trotz herrschender Jahreszeit lockten zum Verweilen und zu intensiven Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern.

Alle Ausstellenden, die vorher in der Curlinghalle angesiedelt waren oder neu mitmachten, schätzten im Zelt an der Stelle der früheren Festhalle die helle und weiträumige Umgebung und im Bereich des Metzger- und Bäckerstands sogar die kleine Piazza als Ergänzung zum grossen OGA-Dorfplatz im Eingangsbereich. Das Ertragen der zwischenzeitliche Hitze an den Sonnentagen war der Preis dafür.

Dass der Rundgang durch die OGA jetzt konsequent geführt und nicht – wie von den früher in der Markthalle Ausstellenden jeweils bemängelt – von Festzelt, OGA-Restaurant und Schlösslibar unterbrochen wurde, hatte auch seine Nachteile: Die Aussteller waren (teils sehr erfolgreich) gefordert, mit Attraktionen in ihren Ständen die nachlassende Aufmerksamkeit gegen Ende des Rundgangs zurückzuholen.


... und versöhnliche Besucherinnen und Besucher
Die nach verhaltenem Beginn steigenden Besucherzahlen, welche am zweiten Wochenende die Zahlen von 2010 sogar übertrafen, zeigten ebenfalls, dass die OGA14 wieder angekommen war. Die Gründe dafür, dass das ausserordentlich hohe Besucheraufkommen von 2010 trotz oben erwähnter «Aufholjagd» nicht mehr erreicht werden wird, sind wohl vielfältig: Konkurrenz durch andere Events in der Region, die Fussball-WM oder die weggefallenen Parkplätze in der direkten Umgebung tragen sicher dazu bei.

Aber im zweiten Teil der Ausstellungswoche zeigte es sich dann, dass der aufwendige Shuttleservice vom Parkplatz Oberfeld doch sehr bequem und die Treppe zu Tigersaal doch nicht so steil sind, dass der OGA-Dorfplatz gemeinsam mit dem Kühni-Träff halt doch viel mehr Abendgäste aufnehmen kann als die gute alte Schlösslibar und dass die WM-Spiele dank der überall vorhandenen Bildschirme eben doch auch vor Ort angesehen werden konnte. Und dass die Aussteller manchmal halt doch etwas mehr Zeit für Gespräche und Beratung aufwenden können, wenn die «Besucherlawine» nicht ganz so mächtig ist. Das Ergebnis für die gesamte OGA «unter dem Strich» wird erst nach einigen Monaten feststehen.


Vorläufiges Fazit unmittelbar vor Ende der OGA14
Viel Lob seitens Aussteller in allen und seitens Besucher für alle eingangs aufgezählten Teile der OGA14, ausdrücklich bestätigt auch von den vielen Gästen bei Eröffnung und bei den 3 Sondertage der Sonderschau Lebensweg Emmental, der Landwirtschaft sowie von Top im Job  – Lehrlingsausbildung.

Dazukommend: Keine gravierenden Zwischenfälle bis Sonntagmittag, ein weitgehend wie im Vorfeld geplanter Ablauf von Aufbau, Verkehr und des Ausstellungsbetriebs sowie – ganz besonders – die Rückkehr der gewohnten tollen OGA-Stimmung am zweiten Wochenende dank schönem Programm mit guter Musik im Tigersaal und dank viel Platz für die grosse Besuchermenge im Openair-Bereich und vor den WM-Bildschirmen. Und nicht zu vergessen: Leuchtende Kinderaugen auf der BLS-Kleineisenbahn auf OGA-Dorfplatz und blühendem Garten.


Ein Wort zur Infrastruktur
Die OGA hat die gebaute Umgebung, wie sie jetzt nun mal ist. Wie überall auf der Welt sind die Anforderungen und die Gegebenheiten für eine Sportstätte anders als für eine Ausstellung. Kombinationen erfordern immer Kompromisse, und dies in den allermeisten Fällen halt doch zulasten der Ausstellungsseite.

Die Geschäftsleitung der OGA14 musste die neuen Gegebenheiten ohne 1:1-Besichtigung der Zelte und der zahlreichen Nebenbauten viele Monate voraus planen. Was ohne Besucher noch weitgehend voraussehbar ist, nimmt im Besucherstrom ganz andere Dimensionen an. Die GL dankt all denjenigen, die das begreifen und mit konstruktiven Vorschlägen zu Verbesserungen beitragen

Die GL versuchte mit grossem Einsatz schon im Verlauf der OGA14, erkannte Problemstellen zu beseitigen oder zu entschärfen. Grundlegende Spielregeln können im Verlauf einer Ausstellung aber ebensowenig geändert werden wie im Verlauf eines Eishockeyspiels. Eine lange Liste von erkannten Problemstellen wartet auf ihre Abarbeitung im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten und des Spielraums.

Die OGA-Geschäftsleitung dankt allen Ausstellenden, Partnern und Helfern für ihren Einsatz und den Besuchenden für ihr grosses Interesse und ihre anerkennenden Kommentare.


22.6.2014

Ueli C. Gerber
OGA-Präsident



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